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Annahme und Auftragszettel
Bei der Annahme entsteht ein Zettel mit Nummer, kurzer Beschreibung, gewünschter Arbeit,
Ihrer Telefonnummer und einem Abholzeitraum. Dazu notieren wir den Zustand, den wir
vorfinden: vorhandene Kratzer, eine dünn gelaufene Stelle, ein Stein, der sich schon
bewegt.
Diese Notiz schützt beide Seiten. Sie hält fest, was vorher da war, und macht bei der
Abholung nachvollziehbar, was wir verändert haben und was nicht.
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Kostenvoranschlag und Freigabe
Richtwerte für die gängigen Arbeiten stehen offen unter
Preise und Bearbeitungszeiten. Verbindlich wird der
Preis erst, wenn wir Ihr Stück unter der Lupe gesehen haben — der Aufwand hängt an
Material, Zustand und Steinbesatz.
Gearbeitet wird nach Ihrer Freigabe: im Laden mündlich, sonst am Telefon oder per
E-Mail. Bis dahin liegt der Auftrag im Fach, nicht auf der Werkbank.
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Wenn unter der Lupe mehr auftaucht
Manches zeigt sich erst beim Arbeiten: altes Vorlot in einer früheren Reparaturstelle,
eine Schiene, die innen dünner ist als außen sichtbar, eine zweite Krappe, die nachgibt,
sobald die erste bewegt wird.
In solchen Fällen halten wir an und rufen Sie an, bevor es teurer wird. Ohne Ihr Ja wird
nichts ausgeführt, was über den besprochenen Betrag hinausgeht. Passt es Ihnen nicht,
bekommen Sie das Stück im vorgefundenen Zustand zurück.
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Bearbeitungszeit
Die Zeitangaben in unserer Preisübersicht sind Erfahrungswerte für den üblichen Fall,
keine zugesagten Termine. Galvanik und Fassarbeiten brauchen länger, weil Vorpolitur,
Bad, Trocknung und Kontrolle nacheinander laufen müssen.
Feste Anlässe halten wir auf dem Auftragszettel fest — Hochzeit, Geburtstag, Übergabe.
Sagen Sie uns das bitte bei der Annahme und nicht erst beim Nachfragen, dann planen wir
die Reihenfolge danach.
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Verwahrung und Haftung
Ihr Stück bleibt Ihr Eigentum und wird getrennt von der Verkaufsware verwahrt: tagsüber
im nummerierten Fach am Arbeitsplatz, außerhalb der Öffnungszeiten verschlossen. Für
Schäden, die bei der Bearbeitung entstehen, haften wir nach den gesetzlichen Regeln.
Risiken, die im Material stecken, benennen wir vorher: Smaragd, Opal, Türkis, Perlen und
geklebte Steine vertragen keine Flamme, alte Lötstellen können beim Erwärmen aufgehen.
Der übliche Weg ist dann, den Stein vor der Arbeit auszufassen und danach wieder zu
fassen.
Gibt die Fassung das nicht her, muss die Naht neben dem Stein entstehen, und das kann nur
ein Laserschweißgerät — ein solches Gerät
steht in der Bernwardstraße 7 nicht. Diese Arbeiten geben wir an einen Betrieb mit
Lasergerät. Wir sagen Ihnen das bei der Annahme, mit dem Richtwert für die vermittelte
Arbeit und dem Hinweis, dass der Weg hin und zurück Zeit kostet; auf dem Auftragszettel
steht dann, dass Ihr Stück dafür außer Haus geht. Wollen Sie das nicht, nehmen Sie es
unbearbeitet wieder mit.
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Abholung und Fristen
Wir rufen an, sobald das Stück fertig ist. Abgeholt wird gegen den Auftragszettel, ohne
Zettel gegen Ausweis; bezahlt wird bei der Abholung. Wer für Sie abholt, bringt bitte den
Zettel oder eine kurze schriftliche Zeile von Ihnen mit.
Bleibt ein Auftrag liegen, verwahren wir ihn kostenfrei weiter und schreiben nach
längerer Zeit an die hinterlegte Anschrift. Eine Lagergebühr berechnen wir nicht, und Ihr
Eigentum verfällt bei uns nicht.
Zum Versicherungsschutz
Zum Umfang einer Versicherung während der Werkstattzeit machen wir hier keine Angabe.
Eine Deckung, die wir nicht schriftlich vorliegen haben, wäre an dieser Stelle eine Zusage
ohne Grundlage — und im Schadensfall hilft Ihnen der Satz auf einer Website ohnehin nicht
weiter.
Was gilt, steht auf dem Auftragszettel: Jedes angenommene Stück wird bei der Annahme
beschrieben und gewogen, es bleibt im Haus, und jede Übergabe wird quittiert. Bei einem
Stück mit hohem Wert sprechen Sie uns bei der Annahme darauf an. Dann klären wir die Frage
für Ihren Auftrag ausdrücklich, bevor Sie unterschreiben.